Libellen


 

Libellen sind oft in Gewässernähe anzutreffen, weil sich ihre Larven im Wasser entwickeln. Durch ihre Größe und ihren akrobatischen Flug fallen sie schnell ins Auge.
Libellen bleiben bisweilen wie ein Hubschrauber während des Fliegens in der Luft stehen und können sich in jede Richtung weiterbewegen. Auch Beutetiere, wie z.B. Fliegen, werden im Flug gefangen. Ohne die kugeligen Augen der Libelle, die fast eine Rundumsicht um 360 erlaubt, wäre dies wohl nicht möglich.
Besonders die Paarung kann bei den Libellen zu einem flugkünstlerischen Ereignis werden. Manche bilden dabei ein "Paarungsrad" und fliegen so gemeinsam zu einer seichten Wasserstelle zur Eiablage.
Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, wird rasch etliche verschiedene Arten entdecken: riesige und ziemlich kleine, buntschillernde und eher unscheinbare. Und bei manchen Arten sehen sogar Männchen und Weibchen ganz verschieden aus. Auch in ihrem Verhalten unterscheiden sich die Libellenarten, manche verteidigen sogar regelrechte Reviere, in denen sie regelmäßig anzutreffen sind. (so der oben gezeigte "Plattbauch", der an einem Angelsteg fotografiert wurde).

Wieviel verschiedene Arten entdecken Sie selbst bei Ihrem Rundgang ?

Und wer ein bißchen ängstlich ist bei den "großen Fluggeräten", dem sei versichert: Libellen beißen und stechen nicht, auch wenn man sie im Volksmund als "Teufelsnadel" bezeichnet.