Das Konzert der Grünfrösche


 

Zu den Grün- oder Wasserfröschen gehören verschiedene Arten. Am bekanntesten ist der Teichfrosch. Für alle Arten ist neben der Grünfärbung ihre enge Gebundenheit ans Wasser typisch. Man findet sie häufig auf Steinen oder Wasserpflanzen am Uferrand sitzend. Droht Gefahr, springen sie mit einem lautem Platsch ins Wasser. Oft liegen sie aber auch flach im Wasser und lugen nur mit den goldgrünen Augen heraus. Nur bei Regen machen sie längere Landspaziergänge.

Nach der Winterruhe im Bodenschlamm des Teiches erregen die Froschmännchen - deutlich kleiner als die Weibchen - große Aufmerksamkeit durch ihre Rufkonzerte. Dabei blasen sie ihre Schallblasen dick auf und erreichen so eine beachtliche Lautstärke. Ende Mai/Anfang Juni, zu einer Zeit, zu der die anderen Froschlurche schon längst mit dem Laichgeschäft fertig sind, locken sie damit die Weibchen an. Wenn ihnen dabei ein Rivale zu nahe kommt, versuchen sie ihn unter drohendem Knarren, mit der Brust wegzuschubsen. Wer es schafft, sich so vorsichtig ans Ufer anzuschleichen, dass die dort wartenden Froschmännchen nicht wegtauchen, kann das prima beobachten.